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Sonstige Nachrichten - Dienstag, den 3 September 2019

„Unser Ziel is auf internationaler Ebene auch sichtbar zu sein”

- Interview zur Eröffnung des Studienjahres mit Dr. Miklós Nyitrai und mit Zsuzsanna Varga

Der Dekan unserer Fakultät, Dr. Miklós Nyitrai, lieβ seine Mitarbeiter sich nicht langweilen, und in Kenntnis seiner Pläne, dies wird ab September auch nicht anders sein. Die Ergebnisse seiner innovativen, keativen und vorausschauenden Pläne sind schon jetzt gut zu sehen, und diese werden bald auf internationaler Ebene auch erscheinen. In unserem Gespräch über die Ereignisse des letzten Studienjahres analysieren wir die Geschehnisse seines einjährigen Zyklus als Dekan, und auβerdem nehmen wir die Aufgaben des neuen Studienjahres unter die Lupe. In der Ausarbeitung und in der Verwirklichung dieser Aufgaben spielt Zsuzsanna Varga, die Amtsleiterin des Dekanats, eine grosse Rolle.

 

Verfasst von Rita Schweier

 

- Herr Dekan, spielen wir ein bisschen mit den Zahlen! Bewerten Sie bitte die Ereignisse des letzten Studienjahres und Ihr einjähriges Zyklus als Dekan auf einer Skala von 1 bis 10 aufgrund der Verwirklichung der Pläne.

- Es gibt keine Maβeinheit oder Kennzahl zum Erfolg oder Misserfolg, aber ich kann es behaupten, dass wir viel mehr Erfolg als Misserfolg im letzten Jahr erlebt haben. Wir waren nicht perfekt – und ich denke, dass es vielleicht kein Jahr geben wird, wo wir fehlerlos werden können – deshalb würde ich eine 8 sagen. Ich denke, dass die Leitung des Dekanats viele vorausschauende Ereignisse im Feld der Forschung, der Bildung, des Studinensystems, des soziales Lebens und des Sports gestartet und verwirklicht hat. Diese Entwicklungen haben schon partielle Ergebnisse, die bezüglich der Zukunft sehr positiv sind. Uns war es wichtig, dass sich die Mitarbeiter der Fakultät entwickeln möchten und, dass sie die verschiedenen Initiativen unterstützen.

- Fangen wir mit der Bildung an. Was meinen Sie, hat die Fakultät genug charismatische und ikonische Dozenten und engagierte Studenten?

- Die Zahl der Studenten ist in den letzten 15 Jahren viel mehr dynamischer gestiegen, als die Zahl der Dozenten. Daher weichen wir jetzt vom optimalen Studenten-Dozenten Anteil ab. Unser Ziel ist diesen Anteil in Richtung optimal zu verschieben, daher bemühen wir uns einerseits unsere Dozenten hochzuschätzen und andererseits lassen wir denjenigen zu, die Qualität und Kentnisse bringen können. Es ist uns wichtig, dass wir mehrere internationalen Dozenten beschäftigen, da der Anteil der ausländischen Studenten 60-70% ist. Momentan ist die Prozentzahl unter den Dozenten sehr niedrig, nicht einmal 1. Wir haben das Programm „Visiting Professorship” mit der Leitung unserer Prodekanin für Wissenschaft, Dr. Dóra Reglõdi eingeleitet. Das Programm wurde vom Senat abgestimmt und wir können es auch finanziell unterstützen. Dadurch können wir die internationalen Dozenten, Forscher und Fachärzte, die für kürzere oder längere Zeit bei uns sind, empfangen und im System anzeigen.

Wir haben Dozenten mit hochwertiger Laufbahn, viel Erfahrung und Bekanntheit. Sie leben hier, unter uns, wir treffen sie täglich, und deswegen wissen wir es nicht, was sie für uns bedeuten. Unsere grossen Vorfahren können wir leichter identifizieren, da in der Geschichte das Bild über sie klarer ist. Neben den ikonischen Persönlichkeiten haben auch die Dozenten, die noch nicht zu Legenden zählen eine wichtige Rolle: sie haben täglich Kontakt mit den Studenten.

Was die Studenten betrifft: das Zulassungsverfahren ist im ungarischen Programm ziemlich strikt. Anhand der Ergebnisse des Gymnasiums kommen die Schüler in einer Datenbank, wo man die Anzahl der Bewerber sehen kann, und danach wird eine Mindestanforderung zu unserer maximalen Studentenzahl 210 eingestellt. Die Kollegen, die sich um die ungarische Einschulung kümmern, machen ihr Job sehr gut, da nach dem letzten Jahr, wo es 304 erstplätzige Bewerber gab, haben sich dieses Jahr 347 Personen am ersten Platz für die Fachrichtung Allgemeine Humanmedizin beworben. Das bedeutet 10% Erweiterung auf einem Markt, wo ein sehr starker Wettbewerb besteht. Zulassung zur Allgeimeinen Humanmedizin war letztes Jahr mit 418 Punkten möglich, dieses Jahr sind es 422 Punkte. Wir können noch keine Tendenz sehen, aber wenn unsere Zahlen in den kommenden Jahren sich ähnlich verändern, dann ist es eine gute Entwicklungsrichtung. Die Punktzahlen der Zulassung blieben im Deutschen und Englischen Programm auch unverändert. Diese Programme wurden auch mit qualitätsvollen und ausgebildeten Studenten aufgefüllt.

- Die Leitung des Dekanats hat ein mehrstufiges System für die Motivierung und Anerkennung der Mitarbeiter erarbeitet. Dazu gehört eine prachtvolle Armbanduhr für Männer, die für die neuen Dozenten und Professoren gestaltet wurde. Die Frauenversion der Uhr war Anfang Juli noch eine Vorstellung, Zsuzsanna Varga meinte damals, dass die Pläne im August schon realität seien. Ist es so?

- Ja, die Pläne sind schon genehmigt und wir sind schon in der Phase der Bestellung. Wir meinten, dass die Armbanduhr der Frauen eine Inverse der von den Männern sei. Bis bei den Männern die blaue Farbe dominiert, solange ist diese bei den Frauen die Perlmuttweiβ. Es ist uns wichtig, dass die Studenten und die Mitarbeiter sich hier wohl fühlen, so werden sie effektiv studieren und arbeiten. Dazu möchten wir mit verschiedenen Kleinigkeiten beitragen. Wir organisieren zum Beispiel monatlich einmail einen Früchtetag, und in der Zukunft wird der Auswahl mit Müsli- und Obstriegel vervollständigt. Wir haben auch die Massage gestartet, in erster Linie unter den administrativen Mitarbeitern des Dekanats. Ab September erweitern wir diese in Richtung der administrativen Mitarbeiter der anderen Organisationseinheiten, und wir möchten die Lehrkräfte auch miteinbeziehen. Wir möchten auch einen Sporttag initiieren, der später eine Tradition sein kann. Ausserdem würden wir gerne ein Talentsucher-Wettbewerb nach dem Muster „Stimme der PTE” mit dem Namen „Stimme der Medizinischen Fakultät” organisieren.

- Gibt es Rückmeldüngenüber die Popularität dieser Initiativen?

- Ja, die Rückmeldungen sind positiv. Wir haben schon vorherig festgestellt, dass die Leitung der Fakultät die verschiedenen Sportereignisse unterstützt und dass darauf einen Anspruch besteht. So haben wir die Programme mit der Hilfe des Sport- und Bewegungszentrums und mit den Verantwortlichen der Gesundheitsplanung der Fakultät erweitert. Sowohl der Früchtetag als auch die Massage ist sehr populär. Die sich um eine Massage zu spät bewerben wollten, haben kaum noch einen freien Termin erhalten.

- Neben den inneren Veränderungen und Innovationen an der Fakultät, das Äußere des Campus wurde auch erneuert.

- Unser Ziel war, den Campus auch vom Auβen lebhafter und jugendhafter zu gestalten, deswegen haben wir den südlichen Garten mit Sonnensegel verziert. Durch diese wurde der Garten nicht nur stimmungsvoller, sondern auch in der Hitze sehr nüztlich.

- M.Ny.: 14 Sonnensegel wurden draussen platziert, jeder Stück 40-50 m² gross, so decken sie eine Fläche von 500 m². Die Idee sonst kam von der Stadt: in der Király und Irgalmasok Strasse gibt es solche stimmungsvollen Sonnensegel.

- Woher stammen die anderen Ideen?

- M.Ny.: Die Motivierung und Anerkennung der Mitarbeiter ist in anderen Instituten auch sehr wichtig. Während meiner Reisen im Innland und im Ausland hatte ich die Möglichkeit zahlreiche gute Ideen zu sehen. Ich bin der Meinung, dass es keine Scham von Anderen zu lernen ist. Wir haben darüber nachgedacht, und wir haben geschaut wie diese Veränderungen adaptiert werden können, oder ob sie eventuell nötig sind oder nicht. Wir haben zum Beispiel mit einer ungarischen multinationalen Firma kooperiert, deren Leitung uns erzählt hat, wie sie auf ihre Mitarbeiter achten. Sie haben das kostenlose Frühstück eingeführt, was sehr nützlich war, einerseits, weil die Mitarbeiter pünktlich in die Arbeit ankommen, und so den Stossverkehr vermeiden können. Andererseits besteht es die Möglichkeit, dass die Personen vom verschiedenen Status sich unerhalten können. So wurde dieses Beisammensein ein soziales Forum.  Diese Firma hat auch eine Tradition während Weihnachten, wo die Familien sich sammeln, und die Kinder gemeinsam beschenkt werden.

Die Idee des Goldringes kommt vom Ausland, heute haben fast alle Westeuropäische Universitäten diesen Gebrauch. Als ich das Zsuzsi erzählte, sie kam eine halbe Stunde später mit einer Schachtel zurück, worauf das Datum Februar 2016 stand. Das weist darauf hin, dass die vorherige Leitung des Dekanats auch schon darüber nachgedacht hat.

- Zs.V.: Neben den Ringen gibt es auch Anstecknadel der Fakultät, die alle Mitarbeiter bekommen. Wir lieβen diese in mehreren Farben herstellen. Bronzen Anstecknadel bekommen Alle, so dass diese ein Teil des täglichen Outfits sein kann. Dadurch ist die Verbundenheit zur Fakultät erkennbar. Es gibt auch aus Gelbgold, Silber, für die Alumni Studenten aus Antikbronze, und für die Emeritusprofessoren aus Rosegold. Diese Symbolik betont auch die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft.

- M.Ny.: Es ist nicht sicher, dass die Armbanduhr von allen getragen wird, da der Geschmack der Menschen unterschiedlich sein kann. Aber falls die Person, die diese als Geschenk bekommen hat, und die Uhr auf ihrem Regal erblickt, fällt ihr ein, dass sie sie dann bekommen hat, als sie Dozent/in oder Professor/in wurde, und das kann eine positive Rückmeldung für sie sein. Für die Leiter der Organisationseiheiten haben wir Krawatten und für die Leiterinnen Halstücher machen lassen. All diese Geschenke tragen unseren Wappen.

- Zs.V.:  Als exklusives Produkt werden wir in der Zukunft Seidenkrawatten haben, die unsere VIP Gäste bekommen. Wir möchten unsere hervorragenden Professoren auch damit ehren, dass wir sie ähnlich zur Feier der Autoren, beschenken. Sie bekommen eine Statue, die das Wappe darstellt. Sie wurde ähnlich zur Eule, durch Publikumsabstimmung ausgewählt.

- M.Ny.: Unsere neuen gastronomischen Vorstellungen sollte man auch erwähnen. Wir haben den neuen Betreiber an Stelle des Bellagio Restauraunts angekündigt, und daneben suchen wir schon der Betreiber zum grossen Restaurant unten im neuen Bildungsgebäude. Wir haben es unter die Lupe genommen, was für Essens- und Cafémöglichkeiten wir an einem idealen Campus brauchen. Wir lassen die Elemente dieser Vision von Professionellen planen. Einer ist dr. István Kiss, der Professor, der unser Gesundheitsprogramm auch leitet, und der andere ist ein Chef und Fachberater, Péter Várvizi, der unter Auftrag bei uns arbeitet.

- Die Mitarbeiter haben nicht so viel Zeit gehabt, sich auszuruhen.

- Ein wenig Zeit haben haben sie aber doch gehabt, aber sie waren wirklich sehr fleiβig. Das Ziel war, die drei strategische Beinen zu stärken: das erste ist eine Marketingkonzeption, die zur Uni passt, zusammen mit der Einführung der Spezialitäten der Fakultät und die Darstellung dieser auf internationaler Ebene. Das andere ist PotePédia, deren Hintergrund durch eine IT-Firma geschaffen wird. Das Dritte ist unsere Vorstellung die Teilnehmerzahl an den klinischen und praktischen Bildungen zu reduzieren. Zurzeit sind 24 Studenten in einer Gruppe, was nicht nur für die Patienten, sondern auch für die Professoren und Studenten ein Problem ist. Wir haben schon aber Fortschritte gemacht: ab September läuft die Praxis von Kardiologie und Gastroenterologie in Gruppen von 6 Personen an der I. Klinik für Innere Medizin. Dieses System wird natürlich in kleinen Schritten eingeführt, und wir beachten die Eingentümlichkeiten der Kliniken: wie gross ist die Zahl der Lehrkräfte, wie ist die Infrastruktur, wie sind die Sprachkentnisse, und ob die sachlichen Bedingungen zur Verfügung stehen oder nicht. Ich hoffe, dass die Praxis in der Zukunft in kleineren Gruppen mit 6 oder 12 Personen zugänglich wird. Dr. László Czopf, Prodekan für Bildung leitet diesen Prozess, der eine grosse Aufgabe ist. Wenn diese Initiative sich verwirklicht, wird es sich an der Qualität unseres Bildungswesens widerspiegeln.

Es ist uns wichtig, dass wir immer Rückmeldung über unsere Arbeit bekommen. Wir haben deswegen ein Team mit 2-3 Personen beauftragt, die eine anonyme Meinungsforschung betreiben. Nach acht Monaten haben zuerst die Prodekane unsere Tätigkeit begutachtet, dann kamen die Berater des Dekans, die Professoren und der Kreis wird immer breiter. Mehrere Bemerkungen kamen in unser Blicksfeld, die zum Nachdenken sind und aus denen wir lernen können. Solche Bemerkungen waren zum Beispiel die Richtung unserer organisatorischen Tätigkeit oder unser Benehmen. Ich möchte hierbei eine sehr egsotische Bemerkung erwähnen, die mich persönlich betrifft. Einer der anonymen Berater meinte, dass ich einen Stilisten aufsuchen sollte. /er lächelt- die Verfasserin/ Ich nahm es ernst. Wir haben eine phänomenale Frau gefunden, die eine Expertin ist, und die zuerst meine Garderobe durchgeschaut hat. Obwohl sie keine schlechte Meinung darüber hatte, sie meinte aber, dass ich mein Repertoire bunter machen sollte. Ich habe danach mehrere bunte Hemde und auch neue Schuhe gekauft. /er lächelt- die Verfasserin/ Insgesamt war es ein gutes Erlebnis, ich habe viel davon gelernt. Der Professor Dr. Miklós Bauer hat mir geraten, dass es auch sehr wichtig sei, einen Smoking zu haben. Ich habe den Ratschlag befolgt, und ich bat meinen Eltern darum zum Weihnachten.Ein Schneider aus Debrecen, ein wahrer, klassischer Meister hat ihn genäht.

- Was für Fortschritte geschahen im Feld der Forschung?

- Die Forschungsgruppen, die auch bisher sehr erfolgreich in den grundsätzlichen Entdeckungsforschungen waren, haben sich weiter verstärkt. Man kann eine neue markantere Richtung bei der interdisziplinären Forschung beobachten, die sich nicht nur auf die Translationsmedizin beschränkt, sondern sich auf die Kooperation zwischen den technischen und IT Felder richtet. Die medizinischen Felder formen solche sehr wichtigen und akuten Fragen, deren Beantwortung heute nicht mehr eine medizinische sonder eher eine technische, informatische oder pharmakologische Aufgabe ist. Ich meine, wenn wir uns in den kommenden 5-10 Jahren in die gute Richtung bewegen, und die entsprechenden Partnerbeziehungen erschaffen und aufrechterhalten, dann kann dies ein sehr starker Bein unserer Leistungen in der Forschung sein. Dr. Dóra Reglõdi, Prodekanin für Wissenschaft hat die Bewerbungsform Tandem eingeführt, die eine Möglichkeit für die Forscher an der theoretischen und klinischen Felder ist, zusammen eine Bewerbung einzureichen. Unsere Tätigkeit in der Publikation hat sich dieszufolge in jährlichem Durchschnitt mit 5-10 % erweitert.

Ein Reinigungsprozess unter den Publikationen kann man auch beobachten. Die Zahl der Publikationen wird zwar niedriger, aber es gibt mehr Artikel mit der Bewertung Q1 und Q2, deshalb steigt die Qualität. Die Zahl mit der Bewertung Q3 und Q4 stagniert, und der von den unqualifizierten sinkt steil.

Die Fakultät hat 367 Millionen Forint auf das innere Bewerbungssystem gespendet, voraussichtlich wird sie dieses Jahr noch mehr dafür ausgeben. Die Veränderungen in unserer Leistung in den Publikationen kann man auch in den Zahlen der Premien von Impaktfaktoren gemessen werden. In 2017 bedeutete es 49 Millionen Forint, letztes Jahr 64 Millionen und dieses Jahr schon 80 Millionen.

- Die Bedingungen der Patientenversorgung verbessern sich auch, die Auswahl der medizinischen Instrumente wird ständig erneuert.

- Die Patientenversorgung gehört zum Klinisches Zentrum, der Vorstandsvorsitzender disponiert darüber, der Dekan der Medizinischen Fakultät hilft und betrachtet in erster Linie die Prozesse in der Sicht des Bildungswesens und der Forschung. Aus dem Finanzrahmen des Programmes Moderne Städte haben wir 300 Millionen Forint für die Beschaffung der klinischen Instrumente angeboten. Unsere wichtige Aufgabe ist, dass wir die Bildung an den Kliniken, und derer Voraussetzungen immer mehr unterstützen.

- Über die Investitionen ist es zu wissen, dass man das neue Unterrichtsblock im Mai 2020 übergibt, die öffentliche Beschaffung des neuen Zahnmedizinschen Blocks im Gange ist, und es läuft die öffentliche Beschaffung des Tierhauses ebenso. Sind diese Informationen korrekt?

- Ja. Die Arbeiten des neuen Gebäudes sind im Gange, es scheint so, wir erwarten keine Verspätungen. Wir hoffen, dass alle 4 Instituten im nächsten Sommer ins neue Gebäude umziehen können, und bis 1. September die neuen Unterrichtsräume auch zur Verfügung stehen. Der neue Zahnmedizinische Block wird aus EFOP- Preisausschreibung gebaut, wir hoffen, dass wir bald einen Ausführer finden, und dass das Gebäude im Sommer 2021 fertig wird. Der Ausführungsvertrag des Preklinischen Forschungsinstituts, mit anderem Namen Tierhaus, wurde wegen rechtlicher Komplikationen nicht unterschrieben. Die Ausschreibung wurde neu gestartet, aber das Verfahren wird beschleunigt. Wir hoffen, dass wir dieses Jahr es schon sehen können, wer, bis wann, und aus wie viel Geld es verwirklichen kann.

Wir sind mit den „Reorganisationsplänen des Campus” auch fertig. Das ist eine Neuausrichtung der fast 50.000 m² in allen Gebäuden. Die Architekten haben sehr schöne Pläne gemacht, jetzt läuft die Präzisierung. Informative Materialen werden über diese Pläne errichtet, und wir erwarten Rückmeldungen darüber.

- Dieses Studienjahr wird auch reich an Ereignissen. Welche davon würden Sie hervorheben?

- Ein wichtiges Fest, das sich an den Alumni verknüpft. Dieses Jahr ist unser Englisches Programm 35 und das Deutsche Programm 15 Jahre alt. Wir möchten diese Ereignisse zusammen feiern, unter der Leitung von Klára Somodi. Wir bereiten eine Publikation vor, in der wir Interviews mit den vorherigen Deutschen und Englischen Vorstandsvorsitzenden lesen können – wir schweifen dadurch ein bisschen in die Vergangenheit – und während der ungezwungenen und inhaltsvollen Feier bewirten wir die damaligen Absolventen. Wir möchten, dass sie sich dem Alma Mater näherkommen können, und wir bemühen uns, dass es in der Zukunft eine Kommunikation zwischen uns bestehen wird.        

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