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- Donnerstag, den 27 Februar 2020

Wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperation

Über die Aufstellung einer Lebensmittel-biotechnologischen Forschungsgruppe und über die künftigen Projekte war auch die Rede an der Pressekonferenz im Szentágothai János Forschungszentrum (SZJFZ) der Universität Pécs am 26. Februar - schreibt bama.hu.

Die Universität Pécs als größte hochschulische Institution der Region gilt heute bereits als wissensindustrieller Faktor. Die Forschungspotential konzentriert sich im Szentágothai János Forschungszentrum, Ziel der Institution ist unter anderem die Entwicklung der medizin-biologischen, naturwissenschaftlichen, und technisch-informatischen Innovationstätigkeiten, bzw. die Annäherung der Forschungsprofile an die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse. In den Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten ist das Forschungszentrum einzigartig in der Region, es sichert technischen- und wissenschaftlichen Hintergrund höchster Qualität bzw. moderne Laboren für etwa 22 Forschungsgruppen und Projekte.  

Professor Dr. Zsuzsanna Helyes, Leiterin des Forschungszentrums hat erzählt, dass letztes Jahr ein moderner Gerätenpark und neue Laboren in der mit innovativer Technologie aufgebauten Gebäudekomplex eingerichtet worden sind, von denen funktionieren 9 als zentrale Forschungsunterstützungslaboren (core facility). Die Innovations- und industrielle Ratgeberkörperschaft des SZJFZs – derer Leiter Szabolcs Rabb ist, Generalsekretär der Handels- und Industriekammer der Region Pécs-Baranya – kanalisiert die aktuellen Wirtschafts- und Industrietrends ins Forschungszentrum, er vermittelt unter dem Markt, der regionalen Wirtschaft und dem als Forschungs- und Entwicklungsbasis fungierenden SZJFZ. Er unterstützt die Kooperation mit den Firmen, hilft dem SZJFZ, um flexibel auf die Forschungstrends und die Bedürfnisse der wissensbasierten Wirtschaft reagieren zu können.

Unter ihren Zielen stehen die Auffrischung des Wirtschaftslebens in der Region, die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Forschungen und den Marktvertretern, die Erhöhung der Zahl der auf die Marktbedürfnisse reagierenden Entwicklungen, das Zusammenführen der Forschungs- und Entwicklungsbedürfnisse des Marktes und der Forschungskapazitäten. mit der Mitwirkung der Innovations- und industrielle Ratgeberkörperschaft und der Handels- und Industriekammer der Region Pécs-Baranya werden in der Zukunft neue Projekte im Forschungszentrum starten.

In den letzten Jahren stärkten sich die gesellschaftlichen Erwartungen den Universitäten und Forschungszentren gegenüber im Sinne der Aufstellung von lebendigen industriellen Kooperationen. Deshalb haben die UP und Soft Flow GmbH – als Forschungs- und Entwicklungstochtergesellschaft der FOSS Formengruppe – eine strategische Rahmenvereinbarung vor Kurzem unterschrieben. Die Lebensmittel-biotechnologische Forschungsgruppe sichert die Langfristigkeit der Kooperation. Im Fokus dieser steht u.a. die laut Umfrage der Food and Agriculture Organization of the United Nations erforderliche Verdoppelung der globalen Lebensmittelproduktion bis 2050. Zur solchen drastischen Erhöhung der Produktion werden in den nächsten 30 Jahren innovative Lösungen erforderlich.

Die Forschungsgruppe ermöglicht die marktfähige Zusammenwirkung der Lebensmittel- und biotechnologischen Basisforschungs- und der industriellen Kompetenzen, die sich auf regionale landwirtschaftsindustrielle und biotechnologisch-industrielle Bereiche fokussieren, wie zum Beispiel Getreide-, Milch- und Fleischanalytik. 

Quelle (auf Ungarisch):

bama.hu

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