Nachrichten

- Montag, den 23 März 2020

Die Aktionsgruppe der Coronavirusforschung in Pécs beginnt mit dem Testen der potenziell antiviralen Wirkstoffe

Die Aktionsgruppe der Coronavirusforschung in Pécs beginnt diese Woche mit dem Testen der bereits zur Verfügung stehenden potenziell antiviralen Wirkstoffe – berichtete die Universität Pécs dem MTI am 23. März.

Die von Professor Ferenc Jakab geleitete Forschungsgruppe des Szentágothai János Forschungszentrums der UP hat in den letzten Tagen ein Routineverfahren für die Isolierung des Virus in den verschiedenen Zellen ausgearbeitet, die Proben haben sie von den Proben der Erkrankten in der Region entnommen.

Laut Bericht der UP hat der „neue erfolgreiche Schritt“ der Pécser Forscher gegen das Coronavirus mit der Möglichkeit entstanden, dass ab dem 16. März in mehreren Laboren des Landes diagnostische Tests ausgeführt werden können, und so hat das Labor der UP Zugang zu den Proben der Erkrankten in der Region bekommen.

Das von der vom Professor Ferenc Jakab geleiteten Forschungsgruppe ausgearbeitete Routineverfahren kombiniert mit der auf dem genetischen Bestand der Viren basierenden tiefgehenden Analyse bedeutet ein Meilenstein in der Arbeit der vom Ministerpräsidenten aufgestellten Aktionsgruppe der Coronavirusforschung. Ziel der Gruppe ist das durchgehende Kennenlernen des Virus, die Untersuchung des Infektions- und Verbreitungsmechanismen, die Entdeckung der möglichen präventiven Maßnahmen, bzw. die spätere Entwicklung von effektiven Medikamenten und Heilungsmethoden.

Professor Ferenc Jakab hat den Bericht ergänzend dem MIT gesagt: „wir können den Krankheiterreger vom Patienten über das klinische Bild bis hin zur Infektionsfähigkeit des Virus und eventuell zu seinem molekularen Hintergrund folgen“, diese können aus der Sicht des wirksamen Schutzes sehr wichtig sein. Die UP hat am 21. März berichtet, die Pécser Forscher konnten den vollständigen genetischen Kode des Coronavirus bestimmen.

Quelle:

PTE

Nachrichtenarchiv