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Sonstige Nachrichten - Donnerstag, den 11 Juni 2020

Die Patientensicherheit im Klinischen Zentrum wurde aus beinahe 190 Millionen Forint entwickelt

Die Universität Pécs hat in 2018 etwa 189 Millionen Forint Unterstützung für die komplexe Entwicklung der Patientensicherheit erhalten. Mehr als 93% der Unterstützung, die aus der EFOP-2.2.18-17 Preisausschreibung kommt, wurde für die Erweiterung des - der Infektionskontrolle dienenden – Gerätbestands verwendet. Aus der übrigen Summe wurden die Kosten der Projektverwirklichung finanziert.

Eines der sehr wichtigen Elemente der Patientensicherheit im Gesundheitswesen ist die Infektionskontrolle, das heißt Interventionsmaßnahmen zur Prävention von Krankenhausinfektionen, die von Krankenhaushygieneabteilungen auf Krankenhausebene durchgeführt werden, basierend auf dem Wissen und der Analyse der Faktoren, die an der Entwicklung des Gesundheitswesens beteiligt sind und so, mit den Infektionen assoziieren.

Die im Rahmen des Projekts gekauften Geräte trugen auch während des Ausbruchs des Coronavirus wesentlich zur sicheren Patientenversorgung des klinischen Zentrums bei. Wir können auch sagen, dass die mit Hilfe der Ausschreibung umgesetzte Entwicklung ein „visionärer“ Schritt war, da mitten in der SARS-CoV-2 Pandemie zum Zeitpunkt des Projektabschlusses war die im Rahmen des Projekts gekaufte Ausrüstung für das Institut für Mikrobiologie und Immunitätskunde unverzichtbar.

Neben dem Institut für Mikrobiologie und Immunitätskunde des Klinischen Zentrums haben die sechs Geräte, die im Rahmen eines öffentlichen Beschaffungsverfahrens gekauft wurden, auch die Ausstattung der Abteilung für Krankenhaushygiene erheblich verbessert. Ein weiteres Gerät ermöglichte die noch sichere Reinigung und Desinfektion des Warmwasserversorgungssystems an der Standorte Rákóczi und Rét Straße. Der Gesamtwert der Gerätekäufe überstieg den 176 Millionen Forint.

Die das Institut für Mikrobiologie und Immunitätskunde zur Verfügung gestellten Geräte werden hauptsächlich zur Verbesserung des Laboratoriums für Bakteriologie und Krankenhaushygiene des Abteilungs und zur Entwicklung molekularer mikrobiologischer Tests verwendet. Mit Hilfe der deutlich modernisierten diagnostischen Instrumente ist der Nachweis von Krankheitserregern effektiver geworden, Kliniker können die mikrobiologischen Diagnosen schneller erhalten und so mit der Medikation des Patienten schneller beginnen.

Zusätzlich zu dem vorteilhaften Effekt, der sich direkt auf die Patientensicherheit auswirkt, das heißt die Schnellheit, mit der das diagnostische Ergebnis erzielt wird, hat das Projekt auch die Effizienz der epidemiologischen Arbeit des Instituts erheblich verbessert. Im Rahmen der epidemiologischen Tätigkeit des Instituts können Patienten-, Personal- und Umweltuntersuchungen auch mit modernen Methoden durchgeführt werden, bei denen der gemeinsame Ursprung von Infektionen anhand des genetischen Vergleichs und der Typisierung verschiedener Krankheitserreger aufgedeckt werden kann. Darüber hinaus dienen die gekauften Geräte der modernen Lagerung von Mikroben, der Schutz des Personals und auch der Patientensicherheit.

Die für die Abteilung für Krankenhaushygiene gekauften Geräte umfassen mehrere automatische Händedesinfektionsmittel, die Patienten im Krankenhaus und für Besucher die Möglichkeit der Händedesinfektion anbieten, sowie Systeme, die die Effizienz und Angemessenheit der Desinfektion der Räume verbessern.

Die weitere Umsetzung der Projektziele wird durch eine weitere Ausschreibung sichergestellt. Die Universität Pécs gewann weitere 58 Millionen Forint im Rahmen des EFOP-1.8.21-18-Preisauschreibung mit dem Titel „Praktische Umsetzung von Aktivitäten zur Infektionskontrolle in Einrichtungen, die stationäre Versorgung anbieten“. Die Umsetzung beginnt im September.

QUELLE:

PTE

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