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Sonstige Nachrichten - Donnerstag, den 18 Juni 2020

„Wir gestalten die Zukunft in der Gegenwart”

Die Losung des Institutes für Verhaltenswissenschaften der Universität Pécs drückt genau das Merkmal des Unterrichts aus, dass die aktuell für den Unterricht gewidmete Arbeit, Zeit und Ressource die Qualität der Zukunft bestimmen.

An der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs war die Bildungsförderung – was im Hinsicht eines Hochschulinstitutes fast selbstverständlich ist – schon immer im Vordergrund. Dazu hat auch bis jetzt ein Jeder (sowie Lehrkraft, Studierende oder im Unterricht arbeitende/r administrative Mitarbeiter/in) das Beste gegeben. Die innovativen Ideen und die kreativen Lösungen sind in verschiedenen Einheiten der Institution eingeführt und angewendet worden. In der letzten Zeit sind diese – wegen der bekannten Umstände – noch mehr in den Vordergrund gerückt. Die Fragen der Bildungsförderung stellten sich nicht nur bezüglich des digitalen Unterrichts mit andringlicher Notwendigkeit. Ich habe den aktuellen Leiter des Instituts, dr. Árpád Csathó (ordentlicher Professor) und die vorhergehende Leiterin des Instituts, dr. Zsuzsanna Füzesi (Universitätsprofessorin) – die aktuell die Leiterin des Lehrstuhls für Medizinische Bildungsförderung und Kommunikation ist – über diese Fragen und über die dem Institut bevorstehenden Aufgaben gefragt.

 

Verfasst von Gábor Szabó

 

Was müssen wir über das Institut für Verhaltenswissenschaften wissen, wenn wir über Bildung sprechen?

Á. Cs.: Das Institut für Verhaltenswissenschaften unterrichtet die Kenntnisse, die zur Ausübung des ärztlichen Berufes unerlässlich sind: medizinische Ethik, medizinische Anthropologie, medizinische Soziologie, medizinische Psychologie und Neuropsychologie. Trotz des disziplinären Unterrichtes ist es keine fragmentierte Menge an Wissen. Wir streben danach, dass die Kenntnisse, die unsere Kurse vermitteln, eine Synthese bilden, damit wir ein vielseitiges aber einheitliches, in der Praxis gut verwendbares Modell des Verhaltens des gesunden und des kranken Menschen, sowie die sozialen und kulturellen menschlichen Charakteristika vorstellen können. Zusätzlich umgreifen die Bildungsziele des Institutes die Entwicklung solcher Skills, die in den Ausbildungs- und Abschlussanforderungen festgelegt sind. Beispiele dafür sind die Kommunikationsskills, die Empathie, die Stressbewältigung, das Vorbeugen von Konflikten, Bewältigung von Aggression etc.

Zs. F.: Die Einbettung von all diesen Skills in den Sozialisationsprozess der Medizinstudenten kann aber nicht die Aufgabe eines einzigen Instituts sein. Die Integration der bei uns vermittelten und eingeübten Skills in die Persönlichkeit und in die verschiedenen Rollen der Studierenden erfolgt erst im Klinikum oder wird erst dort in Klammern gesetzt. Der klinische Arzt als Rollenmodell hat eine große Wirkung auf die Studierenden. Die Erfahrungen im Klinikum erstarken oder eben verwerfen die Ausübung der mitleidvollen Heilung, den richtigen Arzt-Patienten Kontakt, oder „lassen” eben das flexible und kritische Denken „zu”, weisen auf den Anspruch auf die Entwicklung der schnellen Entscheidungsfindung hin, oder sogar auf die Aufrechterhaltung der heiklen Balance von Arbeit und Privatleben, die zum Beispiel das Burn-out vorbeugen kann. 

Der nächste Schritt könnte die systematische und wissenschaftliche Entwicklung der Unterrichtsrahmen und Unterrichtsmethoden sein, die zum Teil in der Verbindung mit dem Institut für Verhaltenswissenschaften gestartet wurde. Was war der Grundgedanke, aus dem diese Ideen stammen?

Zs. F.: Die Notwendigkeit und der Anspruch auf Änderung an dem Unterricht der Fakultät wurde nicht erst jetzt formuliert. Sehen wir ein: an den meisten Teilen der Welt verläuft der Unterricht nach einer höchst konservativen Struktur und Gedankenweise. Trotz dem Einbruch des Internets in unsere Welt vor ca. dreißig Jahren, wird der Schwerpunkt des Unterrichtes fast überall von der Grundschule bis zur Universität auf die Informationsvermittlung gesetzt. Dies ist auch verständlich, da von der Kindergärtnerin bis zum Universitätsdozenten alle von dem besten Willen geleitet sind, dass es ihre Verantwortung ist, die erhöhte Menge an Wissen an die Kinder und Studierenden mitzuteilen und weiterzugeben. Aber auch der klugste und fleißigste Lehrer ist nicht im Stande mit der Informationsexplosion und dem Wachstum der Wissensmenge schritt zu halten, und auch der klugste und fleißigste Studierende ist nicht im Stande dies aufzunehmen. Und warum sollte es der Studierende eigentlich tun? Seit Langem ist es schon die Zeit gekommen, die Frage neu zu formulieren und darauf Antworten zu suchen.

Wurde der Lehrstuhl für Medizinische Bildungsförderung und Kommunikation aus diesem Grund ins Leben gerufen?

Zs. F.: Zum Teil ja. Das 21. Jahrhundert wird auch der Periode der Agilität des Lernens genannt. Dies bedeutet schon mehr als Life Long Learning, wo wir unser Wissen nach einem gut bestimmten Pfad erweitert haben. Damit wir mit einem anderen Auge den Lernprozess, den Erwerb des Wissens und die Weitergabe des Wissens betrachten können, müssen wir im ersten Schritt unsere Organisationskultur neu gestalten. Die Kultur kann – besonders in einer auf das Wissen basierte Organisation wie unsere – nur schwierig verändert werden. Ohne dies wird aber nichts Bedeutungsvolles passieren. Laut einem berühmten Vertreter der Managementlehre (Peter Drucker) „frisst die Kultur die Strategie zum Frühstück”. Das heißt, dass dies die Basis für die weiteren Veränderungen an der Fakultät bildet. Mit der Entwicklung der Organisationskultur haben wir mit unseren Kursen solche Prozesse in Gang gesetzt, deren wir selbst noch Lehrlinge, Beteiligte sind. Die gemeinsamen Erlebnisse, das gemeinsame Denken verhelfen uns zur individuellen und organisationalen Selbsterkenntnis, zur Formulierung von neuen Methoden und von vielen-vielen Fragen. Für viele Kollegen ist das Programm „Die 7 Wege zur Effektivität” bekannt, das sehr liebenswert ist. Es gibt uns Mittel, die sowohl im Privatleben als auch in der Arbeit effektiv sind und gut umgesetzt werden können – wenn wir sie benutzen. Das Programm „4Roles of Leadership”, das die komplexen Aufgaben der Leiter beleuchtet, ist schon viel härter. Mit diesen Kursen und mit den darauf bauenden Übungen legen wir den Grund für den Wechsel der Lehrkultur.

Im Namen des Lehrstuhls kommt auch das Wort „Kommunikation” vor.

Zs. F.: Es bedarf keiner Erklärung, welche Bedeutung die Kommunikation in unserem ganzen Leben hat. Erst recht nicht, welche Wirkungen die richtige Kommunikation in der Effektivität der Arbeit der im Gesundheitswesen arbeitenden Kollegen im Kontakt zwischen Arzt und Patient oder innerhalb des Teams hat. Dies ist aber keine angeborene Fertigkeit, sie kann und muss auch gefördert werden. 2017 hat der Dekan Dr. Miseta dies als eine der wichtigsten Ziele des Lehrstuhls gesetzt mit der Bemerkung, dass es nicht nur der Studierenden die praktischen kommunikativen Fertigkeiten beigebracht werden „müssen”, sondern auch die kommunikativen Kompetenzen der in der Pflege aktiv tätigen Kollegen weiterentwickelt werden sollten.

Wie weit sind Sie in diesem Prozess?

Zs. F.: Einerseits vermitteln wir und praktizieren auch wir selbst durchgehend im Rahmnen des Kurses „Die 7 Wege zur Effektivität” das sg. aktive Zuhören, den Weg der empatischen Zuwendung. Im laufe der Trainings ist dies immer eine großartige Passage mit großen „aha”- Erlebnissen; ohne dies kommen wir weder im Privatleben noch in der Entwicklung der Organisation nicht zurecht.

Andererseits haben wir – auf einem früheren kommunikations-Pilot-Programm bauend –mit der freiwilligen Zusammenarbeit von Kollegen aus drei verschiedenen Instituten für die Studierende einen Kurs entwickelt, der erzielt, die richtige Kommunikation von der Vermittlung der schlechten Nachrichten bis zu den interkulturellen Kompetenzen praktisch zu unterrichten, wobei die Studierende die Gelegenheit des persönlichen Erlebnisses bekommen. Dieses Projekt, das auf die Initiative des Instituts für Verhaltenswissenschaften mit der Zusammenarbeit unserer hervorragenden Partner der Abteilung Familienemedizin und des Institutes für Medizinische Fachsprache und Kommunikation ins Leben gerufen wurde, haben wir „Synergie-Projekt” genannt. Es entstand eine richtige Synergie, da wir während der Ausarbeitung des Kurses gemeinsam ein professionell sehr interessantes, energetisierendes Jahr verbracht haben, wobei wir Verhaltenswissenschaftsforscher, Ärzte und Sprachwissenschaftler unser Wissen ausgetauscht haben und dabei unsere Anschauungen geformt haben. Die Praktika werden auch demnächst in Zusammenarbeit gehalten. Was ist das, wenn nicht die lang ersehnte, auf Vielfalt und Zusammenarbeit basierende Organisations- und Lernkultur?

Des weiteren haben wir auf das Ersuchen des Klinischen Zentrums für alle Mitarbeiter der Notfallmedizin in Kleingruppen Kommunikationstraining organisiert, was für uns wirklich eine Herausforderung war. Nehmen wir an, mir würde jemand sagen, ich sollte nach 20-30 Jahren Facharbeit im Gesundheitswesen an einem Kurs teilnehmen um „klüger zu werden”, würde es wahrscheinlich auch in mir wahrscheinlich großen Widerstand auslösen. Ich denke, der größte Teil der Teilnehmer hat verstanden, wie hoch wir ihre Arbeit und Wissen schätzen, aber die Förderung der Kommunikationsskills und die Übung der Konfliktlösung gerade ihre Arbeit erleichtern erzielt und wir hoffen, sie haben davon profitieren können. Auch hier lag viel an dem Leiter, der durch seinem beispielgebenden Verhalten gezeigt hat, dass es eine wichtige Angelegenheit ist.                                                                                             

Wie geht es weiter? Was bedeutet eigentlich das Wort Lernkultur?

Zs. F.: Die Dekanatsleitung hat sich für eine groß angelegte Strategie engagiert, deren signifikante Basis die Konzeption der Lernkultur ist. Die Teilnahme an deren Ausarbeitung und Verwirklichung ist eine spannende Herausforderung. In einer herausragenden Organisation, wie es auch unsere Fakultät ist, muss das Lernen für alle Beteiligten zum strategischen Ziel gesetzt werden. Eine Kultur gibt es auch schon jetzt, da wie wir unseren Alltag leben und unsere Arbeit verrichten schon in sich, als Kultur verstanden werden kann. Es bedarf keinen „Wechsel”, auf Befehl kann es auch nicht verwirklicht werden. Die Kultur muss in den für die Organisation passende Etappen geformt und entwickelt werden. Dazu benötigt die Fakultät sowohl ein Zukunftsbild, Pläne, Wille der Leiter, schlüssige Entscheidungen, als auch das Engagement, die Verantwortlichkeit und den Mut der Lehrer und der Studierenden,.

Die Lernkultur ist in erster Linie ein Paradigmenwechsel aus der Hinsicht, dass wir unsere Bildung fortentwickeln möchten. Von der Seite der Lehrer bedeutet dies, dass nicht nur die Frage „Was?” sondern auch die Frage „Wie?” ein größeres Gewicht bekommt. Wenn die Studierende zu Partner werden, müssen sie auch eine viel größere Verantwortung im eigenen Lernprozess und Fortentwicklung tragen. Dies kann nur durch das Erwecken der inneren Motivation erreicht werden, mit Zwang von Außen bestimmt nicht.

Á. Cs.: Dafür gibt es zahlreiche Mittel. Kurz zusammengefasst betonen die meisten die Motivation fördernden pädagogischen Methoden die aktive, selbstgesteuerte Bearbeitung des Lehrmaterials. Dieses Ziel kann durch die Gestaltung solcher Lehrsituationen erreicht werden, die konstruktive Dikuskussionen, Kooperationsfähigkeit und Gruppenarbeit benötigen. Wenn wir nur die Rolle der Diskussion ausheben würden, ist deren Wirkung auf die Motivation wahrscheinlich für uns alle bekannt, denn eine gute Diskussion ist üblicherweise nicht trocken, sondern gefühlsmäßig aufwühlend. Dadurch wird das Thema der Diskussion persönlicher, stärker und lebt als eine langzeitige Erinnerung in uns weiter. Zusätzlich wird der Teilnehmer durch die Teilnahme an einem solchen Lernprozess kompetenter in der kooperativen Lösung der fachlichen Probleme, und wird auch effektiver auf dem Gebiet des Wissenstransfers.

Das Grundprinzip bleibt weiterhin, dass es zwischen der Motivation und der Leistung einen engen Zusammenhang besteht. Demzufolge trägt der Ausbau der persönlichen Motivation unumstritten eine enorme Bedeutung. Das Kräftigen des persönlichen Engagements im Lernen ist natürlich nicht einfach, denn die Studierende verfügen über unterschiedliche Attitüde, Hintergründe, Interessenbereiche. Es ist eine logische Hypothese, dass dieser reiche Motivationshintergrund dann am besten zunutze gemacht werden kann, wenn die Palette der Unterrichtsmethoden bunt genug ist. Es geht also nicht um eine dichotome Entgegenstellung des traditionellen und des modernen Unterrichtes. Die Methode des oft kritisierten frontalen Unterrichts kann auch effektiv und inspirativ sein. Was wir eher betonen, ist die pädagogische Vielfältigkeit. Es kommt nicht von mir, aber ich finde es äußerst interessant, dass der uniformierte Unterricht uniformierte Arbeitskraft zur Folge hat. Dies kann aber bestimmt nicht unser Ziel sein: die berufliche Umgebung nach der Universität bedarf einer viel abwechslungsreicheres und vielfältigeres Rollenverhalten, wo nur eine vielseitig veranlagte Person sich behaupten kann.

Planen Sie direkt oder durch Befragungen bezüglich der für sie zutreffenden Themen die Einbeziehung der Studierenden in die Entwicklung der Unterrichtsmethoden?

Á. Cs.: Die Antwort ist eindeutig ja. Wir arbeiten gerade an einem bestimmten Kooperationskonzept zwischen Lehrer und Studierende, dessen Ziel ist, dass die konstruktive Kommunikation zwischen den zwei Partner stärker wird. Was die Qualität des Lehrens und des Lernens angeht, dominiert zur Zeit die bewertende Rückmeldung. Aus der Hinsicht der studentischen Rückmeldungen bilden die auf geschlossenen Fragen basierenden, anonymen Feedback-Fragebögen die Basis der Rückmeldung. Dies zu ergänzen versuchen wir jetzt alle im Institut anwesenden Initiativen zusammenzuschließen, die auf die offenen kommunikationskanälen, auf kommunikativer Basis arbeiten. Nicht ganz eng, aber hierhin gehört auch eine unserer neuen Initiativen: ab diesem Studienjahr an bekommen unsere Studierende, die in unseren fünf Fächer gleichzeitig eine außergewöhnliche Leistung erbracht haben einen Preis. In erster Linie ist es eine positive Rückmeldung der großartigen Lernaktivität, langzeitig wird es wahrscheinlich auch einen engeren, mit positiver Attitüde verbundenen Kontakt zwischen Institut und Studierende ergeben. Dies ist eine Vorbedingung einer offenen und ehrlichen Sphäre, die eventuell auch angespitzte Debatten erträgt.

Was ist auf der Ebene der klinischen Praktika zu erwarten? Wie ist es möglich diesen Unterricht in die Bildungsförderung (auf personelle oder auf institutionelle Ebene) einzubeziehen?

Á. Cs.: Diese Frage richtet sich auf eine unserer wichtigsten Zielsetzungen. Um die Integration der klinischen Bereiche auf unterrichts- und wissenschaftlicher Ebene zu verwirklichen, haben wir die Ressourcen konzentriert. Um klar zu sein, es entstand in den letzten Wochen mit der Leitung von Dr. Kázmér Karádi unser Lehrstuhl für Klinische Verhaltenswissenschaften. Die Vorgeschichte ist, dass viele Mitarbeiter des Institutes für Verhaltenswissenschaften beteiligten sich schon früher an klinisch orientierten Forschungs- und Lehrprojekten. Viele von unseren Kollegen führen forscher-entwickler Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Diagnostik, der Rehabilitation, bzw. mit den Möglichkeiten der Verhaltensinterventionen. Unsere Erfahrungen auf diesem Gebiet bilden einen der bedeutendsten Teile in unserem Lehrprofil. Was bisher vielleicht weniger präsent war, ist eine integrative Herangehensweise, die zahlreiche Projekte der klinischen Verhaltenswissenschaft, bzw. Initiative überblickt, und die Erfahrungen synthetisiert. Das Hauptziel des neuen Lehrstuhls ist also, den in dem Institut laufenden klinischen Unterricht und die klinischen Recherchen unter eine einheitliche Steuerung und unter einen fachlichen Hut zu bringen. Die Lehrstuhl-Konzeption ist, den Durchgang zwischen der theoretischen Verhaltenswissenschaften und der klinischen Praktika fließender, einfacher und authentischer zu gestalten.

Wie steht jetzt der Prozess der Bildungsförderung des Institutes? Was sind die nächsten Pläne?

Á. Cs.: In den wichtigsten Etappen unserer Bildungsförderung ist auch die Ausarbeitung eines integrativen Lehrmodells, das Bestimmen der wichtigsten verhaltenswissenschaftlichen Kenntnisse, bzw. die Entwicklung der Methodenkanäle um diese vermitteln zu können, das heißt, die Erweiterung unseres bildungsmethodologischen und technologischen Profils. Unter bildungsmethodologischer Entwicklung verstehen wir alle pädagogischen Elemente, die wir schon oben im Zusammenhang mit der Lehrkonzeption erwähnt haben. Nichtsdestotrotz haben wir uns auch im technischen Hintergrund des Unterrichts gestärkt. Im Rahmen des Moderne Städte Programmes ist ein modernes, audiovisuelles Kommunikationslabor entwickelt worden, das hervorragende technische Umstände bieten wird, um die Situationen der Arzt-Patienten Kommunikation zu üben. Da die Pandemie leider dazwischen gekommen ist, haben wir das Labor noch nicht vollständig „eingelebt”, aber wir hoffen, dass im nächsten Jahr unsere Lehrer und Studierende es in Besitz nehmen werden können. Wenn wir schon bei der technologischen Innovation sind, kann ich auch auf die Entwicklung der Robotik ein Beispiel nennen. Es wird mit der Zusammenarbeit der Forschungsgruppe für Angewandte Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz der Universität Pécs (Leiter: Dr. Ádám Feldmann) ein Chatbot entwickelt, dessen Sinn ist, dass es kurze Lehrinhalte durch eine Chatbot-Applikation abgefragt werden können. Es kann eine herausragende ergänzende technische Lösung sein, wenn man Begriffe, Definitionen oder kurze fachliche Materialien vermitteln möchte.

 

Fortsetzung der Unterhaltung folgt bald.

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