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- Mittwoch, den 6 Januar 2021

Wissenschafts-und Innovationspark entsteht in Pécs

Der künftige, an der Universität Pécs entstehende Wissenschafts- und Innovationspark gewann vier Milliarden Forint EU-Förderung als Ergebnis der Ausschreibung GINOP zur Stärkung der Kapazität der regionalen Forschungsinstitute. Die Entscheidung der Regierung, die vor Weihnachten im ungarischen Amtsblatt veröffentlicht wurde, unterstützt die Stärkung der Unternehmens- und Wirtschaftsförderungsfunktion der Universität Pécs, damit die Institution die Rolle einer für die regionale Entwicklung zuständige Universität erfüllen kann.

Das Ziel von PTE bei der Verwendung der vier Milliarden Förderung ist, Schaffung eines geistigen und unternehmerischen Ökosystems, das für die Innovation attraktiv ist, stärkt den Unternehmergeist und Vertrauen. Mit der Errichtung von TIP (Abk. für Wissenschafts- und Innovationspark) wünscht die Universität auf ihre bestehenden Bildungs- und Innovationskapazitäten, regionale, industrielle Traditionen, auf die Clusterorganisationen und auf ihr Beziehungskapital im Unternehmensbereich zu bauen.

„Die größte Herausforderung des kommenden Jahrzehnts ist, in wie fern kann unsere Universität der Motor der Region werden.” – erklärte István Decsi, Kanzler der PTE. Er sagte, dass der erste Schritt mit dieser Entwicklung verwirklicht werden könne aber die Ambitionen seien hochgesteckt. Sie möchten die angefangenen Entwicklungen in mehreren Phasen im Rahmen engerer und innovativer Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen fortsetzen, demzufolge die Universität sichtbarer und herausragender werde, sogar im internationalen Umfeld.

Die erste Phase der Entwicklung beginnt in diesem Jahr, in der, der größte Schwerpunkt von Förderung der unternehmerischen Kompetenzen durch wissenschaftliche Themen die den gesundheitsökonomischen Entwicklungen zugrunde liegen sowie auf digitale und gesundheitsindustrielle Innovationen, Smarttechnologien, spezialisierten Maschinenbau und intelligente Technologien, weiterhin auf die grüne Wirtschaft gelegt wird.

„Die erste Phase wird auch räumlich auf den Liegenschaften der Universität verwirklicht werden mit dem Standort in Nyár Straße” – sagte dr József Betlehem Vizerektor für Allgemeines, Strategie und Kontakten. Er fügte hinzu, dass die geplanten Entwicklungen und deren Auswirkungen die Aktivität aller Fakultäten antreiben wird zum Beispiel mit der Schaffung von Co-Working Werkstätten.

Nach den vorliegenden Plänen möchten sie den Wissenschafts- und Innovationspark bis 2027 innerhalb eines mehrstufigen Projektes weiterentwickeln, in der Hoffnung darauf, entsprechende Förderung zu erhalten.

Quelle:

univpecs.com

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