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Sonstige Nachrichten - Donnerstag, den 28 Januar 2021

Herr Imre Simon, Mitarbeiter des 3D-Zentrums erzielte erheblichen Erfolg an dem Innovationstraining im Gesundheitswesen von MIT-Harvard Medical School

MIT gemeinsam mit Harvard Medical School schrieb ein zehnwöchiges online Innovationstraining im Gesundheitswesen aus, mit dem Ziel, die mit Innovation zusammengeführten unternehmerischen Kompetenz zu fördern. Viele beworben sich um das Training. Unter den wenigen Ausgewählten erhielt Imre Simon, Mitarbeiter des 3D-Druck und Visualisierungszentrums der UP die Möglichkeit am Training teilzunehmen und er belegte mit seinem Team den prestigeträchtigen zweiten Platz.

 

von Viktor Harta

 

- Unter dem Einfluss von der inspirierenden Gemeinschaft des 3D-Zentrums der UP und auf Vorschlag der unterstützenden Leitung bewarb ich mich um das Innovationstraining von MIT-Harvard im Gesundheitswesen, das im Oktober und November 2020 veranstaltet worden war.- erklärte Imre Simon, dessen Teilnahme an dem Training von der Medizinischen Fakultät der UP gefördert wurde. Simon erklärte, dass das „Bootcamp” ein intensives, zehnwöchiges Training gewesen sei, in dessen Mittelpunkt die Förderung der mit Innovation zusammengeführten unternehmerischen Kompetenz gewesen sei. Diese Betrachtungsweise umfasst einerseits die Problemerkennung, die Schaffung wertschöpfender Lösung und andererseits die Vermarktung der Lösung, des Produktes durch Errichtung eines nachhaltigen Geschäftsmodells.

Viele wollten an dem aus sieben Modulen bestehenden Training teilnehmen: aus 1400 Bewerbern wurden im Jahr 2020 nur 63 Teilnehmer ausgewählt, die in 12 Teams von 4-6 Personen eingeteilt wurden mit Akzent auf Diversität und unterschiedlichen beruflichen Hintergrund. Die Teams mussten ein Problem feststellen und nach der Analyse musste eine Lösung vorgestellt werden. Als nächster Schritt brauchten sie ein nachhaltiges Geschäftsmodell auszuarbeiten und am Ende wurde die gesamte Konzeption präsentiert. Imre wurde Mitglied eines fünfteiligen Teams, in dem er mit seinen Teammitgliedern aus Indien, Singapur und Süd-Korea den gewünschten Untersuchungsbereich ersuchten.

-Nach dem Brainstorming entschieden wir uns für die Probleme, die wegen der Langsamkeit des MRT -Scanners vorkommen und wir setzten uns zum Ziel die Untersuchungszeit zu reduzieren, um schneller Diagnose zu stellen und kosteneffizienter zu handeln. Die Idee kam aufgrund der Erfahrung eines meiner Teammitglieds, der als Patient selbst erfahren musste, dass die MRT-Untersuchung 45 Minuten lang dauert. Die Untersuchung musste mehrmals unterbrochen werden, da er sich in dem engen Raum unbequem fühlte und konnte nicht für die Dauer der Untersuchung bewegungslos liegen bleiben. Deswegen dauerte die 45 Minuten lange Untersuchung mehr als zwei Stunden.

Um die Probleme erkenne zu können, Imre und sein Team führten Interviews mit Patienten und Radiologen aus vier Ländern, weiterhin durchsuchten sie mehrere Zeitschriften. Diese Arbeit zeigte, dass ein von zehn Patienten bereits ähnliche Erfahrungen hatte. In der amerikanischen Zeitschrift der Radiologie wurde darüber berichtet, dass 4 Millionen MRT-Untersuchungen aus 40 Millionen Scannen müssen in den USA wiederholt werden. Der Verlust beläuft sich auf 400 Millionen USD. Es gibt sogar Tools, die die Untersuchung bequemer machen können (Kopfhörer, VR-Brille) aber diese haben Hindernisse und die Narkose könnte Folgen haben. Nicht abgesehen davon, dass das ständige wiederholte Scannen die Patienten traumatisieren können und verlängern die Wartezeiten in den Krankenhäusern.

Das Ergebnis unserer Forschungen wurde, dass die meisten Patienten für 20-30 Minuten fähig sind das Scannen ohne Bewegung zu ertragen, deswegen kann die effektivste Lösung des Problems werden, wenn die Untersuchungszeiten verkürzt sind. – berichtete Imre Simon. Sie begonnen über eine Software-Lösung nachzudenken, die während des schnellen MRT-Scannens mithilfe künstlicher Intelligenz stattfand. Dies rekonstruiert aus den unscharfen Bildern, akzeptable und angemessene Bilder.

Imre und sein Team arbeiteten innerhalb von 10 Wochen das Grundprinzip der Software, die Werte der Lösung und das Geschäftsmodell aus. Dank der Entwicklung könnte der Stress der Patienten vermindert, die Wartezeiten verkürzt werden. Für die Käufer (Krankenhäuser, Diagnostikzentren) wären der wachsende Patientenverkehr und die damit verbundenen Einnahmen, von Vorteil. Es ist möglich, dass die Konzeption ein Leben danach haben wird: Ein Teammitglied von Imre beschäftigt sich ernsthafter damit, kann passieren, dass das Projekt von Bootcamp in der Zukunft weiterentwickelt wird.

- Während des Trainings wurde betont, dass wir nicht in eine gewählte Geschäftskonzeption stecken bleiben sollen. Wenn eine Konzeption aussichtslos ist, sollten wir sie ruhig wegwerfen und mithilfe der neuen Methode eine neue Möglichkeit suchen – erzählte Imre Simon. Er wies darauf hin, dass ihre Software mit einem gewissen Anfangskapital und Ingenieuren verwirklicht werden kann. Er fügte hinzu, dass er für die Gelegenheit dankbar sei, sein Wissen an einem solchen Training nutzen zu können.

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